| Stopp: | Bütgenbach | 🇩🇪 🇧🇪 |
| gefahrene km: | 75 |
Nach einem ausgiebigen Frühstück, bestehend aus Ei, Brötchen, kleinen Teilchen, Jogurt mit frischen Erdbeeren, Obstsalat und Croissants mit Nutella kann es weiter gehen. Der Energiepegel sollte jetzt ausreichend hoch sein, um problemlos über den Tag zu kommen.
Kaum trete ich vors Hotel um die Fahrräder aus der Garage zu holen, fängt es an zu regnen. Beim kurzen Spaziergang vor dem Frühstück, machte das Wetter noch einen sympathischeren Eindruck auf mich. Zum Glück ist es nur leichter Nieselregen. Und was will man schon machen, die geplante Strecke legt sich ja auch nicht von allein zurück.
Die erste Abzweigung in Richtung Venbahn-Radweg, die das Navi vorgibt, ist gleich gesperrt. Also einen Umweg in kauf nehmen und die Sperrung so gut es geht umfahren. Was darin endet, das schon wieder eine Steigung hochgestrampelt werden muss. Waren es gestern 694 m Anstieg gesamt, und fast nur auf den letzten 20 km, so werden es heute 672 m, aber über die gesamte Strecke verteilt. Der Radweg hat eine leichte aber sehr kontinuierliche Steigung. Um genau zu sein, die Starthöhe in Stolberg liegt bei ca. 230 m, das Ziel Bütgenbach liegt auf ca. 580 m.
Nach ungefähr 10 km in leichtem Regen ist die Venbahn nicht mehr weit entfern.

Ich bin mal gespannt, ob der Radweg hält was versprochen wurde.
Die Strecke ist schön und führt fast die ganze Zeit durch Wälder, wobei ich persönlich den belgischen Teil der Strecke ein bisschen abwechslungsreicher gefunden habe. Spätestens nach jedem Kilometer steht ein Schild mit der Kilometerzahl und der Notrufnummer. Hin und wieder stehen kleine Hütten zum rasten in der Form von Bahnwagen am Wegesrand. Ab und an, und meiner Meinung nach viel zu selten, findet sich auch ein kleines Café oder ein Biergarten. In Belgien gibt es an der Strecke eine Railbike-Vermietung (eine Art Draisine). Und obwohl das Wetter wirklich nicht gut ist sind unheimlich viele Gruppen unterwegs.








Wie viel ist hier wohl erst los wenn die Sonne scheint? Am heutigen Ziel angekommen hat es wenigstens vorerst aufgehört zu regnen, ein Spaziergang durch die Stadt sollte drin sein. Bei dem der Regen natürlich auch wieder anfängt.



Und was habe ich heute gelernt?
- Ich bin nicht aus Zucker.
- Ich sollte mein Rad vernünftig an der Seite abstellen.
- Während der Fahrt zu träumen, weil man die Natur genießt, kann dazu führen, dass man seine Mitfahrerin fast vom Fahrrad holt.

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